Ruhige Lounge im Abendlicht – Raum für ein persönliches Gespräch
Kliniken · MVZ · Klinikverbünde · Leipzig

Webdesign für Kliniken in Leipzig

Von einer Agentur, die im Klinikbetrieb arbeitet

Kliniken konkurrieren heute an zwei Fronten gleichzeitig: um Patienten und um Personal. Beide Gruppen entscheiden zunehmend online – und beide finden auf den meisten Klinikseiten nicht, was sie suchen. Wir bauen Auftritte, die an beiden Fronten liefern, aus der Erfahrung eines Inhabers, der selbst im Krankenhaus arbeitet.

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Klinik-Websites

Der Wettbewerb um Personal wird online entschieden

In einem Ballungsraum wie Leipzig liegen mehrere Häuser im selben Einzugsgebiet. Für Patienten heißt das Auswahl, für die Häuser heißt es Wettbewerb – und zwar nicht nur um Fallzahlen, sondern vor allem um Ärztinnen, Pflegekräfte und Therapeuten. Nach unserer Beobachtung ist der Karrierebereich inzwischen der Teil der Klinikwebsite mit dem höchsten wirtschaftlichen Hebel und dem geringsten Pflegeaufwand im Verhältnis dazu.

Trotzdem findet man dort meist eine Liste von PDF-Dokumenten. Wer eine Stelle sucht, will aber wissen, wie die Abteilung arbeitet, wer sie leitet, welche Weiterbildungsermächtigung vorliegt, wie die Dienstbelastung aussieht und ob eine Kinderbetreuung existiert. Nichts davon steht in einem Anforderungsprofil. Genau diese Inhalte bauen wir – und geben jeder Stelle eine eigene, auffindbare Adresse statt eines Downloads.

Innenperspektive statt Workshopwissen

Der zweite Hebel liegt bei den Zuweisern. Niedergelassene Kolleginnen und Kollegen entscheiden täglich, in welches Haus sie überweisen. Was sie dafür brauchen, ist banal und fehlt fast überall: eine Durchwahl, die zur richtigen Person führt, ein Anmeldeformular ohne Registrierung, klare Angaben zu Sprechstunden und Ansprechpartnern je Fachbereich. Wer das gut löst, verschiebt Fallzahlen ohne eine einzige Anzeige.

Was uns bei diesen Projekten von einer klassischen Agentur unterscheidet, ist die Innenperspektive. Der Inhaber ist approbierter Zahnarzt und arbeitet selbst an einem Universitätsklinikum. Er kennt den Ablauf einer Ambulanz, die Wege einer Überweisung und die Gründe, aus denen ein digitales Aufnahmeformular im Alltag scheitert – aus dem Dienst, nicht aus einem Workshop.

Zahlen & Fakten

2009 — Leipzig

Kliniken und Klinikverbünde in Zahlen

2.009gegründet, seither inhabergeführt
1.000+abgeschlossene Projekte
100+Auftraggeber in laufender Betreuung
1fester Ansprechpartner statt Ticketsystem

Klinikprojekte scheitern selten an der Gestaltung. Sie scheitern an Freigaben, an Zuständigkeiten und an Inhalten, die nach dem Launch niemand pflegt. THink next Studio plant deshalb den Redaktionsbetrieb mit, bevor die erste Seite entsteht – mit der Innenperspektive eines Inhabers, der selbst an einem Universitätsklinikum arbeitet.

„Der Launch ist nicht das Ziel.Er ist der erste Tag.“
Dr. Tobias HahnGründer · klinisch tätig

Leistungen

Was wir für Häuser umsetzen

Vom einzelnen Fachzentrum bis zum Verbund über mehrere Standorte. Welche Bausteine ein Haus braucht, entscheidet sich nach Trägerschaft, Versorgungsstufe und dem, was intern gepflegt werden kann.

Konzeptzeichnung eines zweigeschossigen Praxishauses für Innere Medizin als bemaßter Entwurf

Karriereportal statt PDF-Liste

Jede Stelle bekommt eine eigene, indexierbare Seite mit Angaben zu Team, Dienstmodell, Weiterbildungsermächtigung und Ansprechpartner. Bewerbung ohne Anschreiben-Zwang, vom Smartphone in wenigen Minuten – das ist im Wettbewerb um Fachkräfte der wirksamste einzelne Hebel.

Zuweiserzugang ohne Registrierung

Direktwahlnummern je Fachbereich, Anmeldeformulare, Befundwege und Notfallkontakte an einer Stelle gebündelt. Kein Login, kein Portal, das erst freigeschaltet werden muss – niedergelassene Kolleginnen und Kollegen haben dafür im Sprechstundenbetrieb keine Zeit.

Einstieg über Krankheitsbilder

Patienten suchen nach Beschwerden, nicht nach Fachabteilungen. Wir legen Einstiegsseiten je Krankheitsbild an, die zur zuständigen Abteilung führen – das verkürzt den Weg und macht Ihre Leistungen erst über die Suche auffindbar.

Zertifizierungen und Fallzahlen sichtbar

Zentrumszertifizierungen, Mindestmengen und Qualitätskennzahlen sind für Patienten wie Zuweiser ein Entscheidungskriterium. Wir stellen sie verständlich dar, statt sie in einem PDF-Anhang zu verstecken – und halten sie über eine feste Zuständigkeit aktuell.

Barrierefreiheit nach BFSG und BITV

Bei öffentlicher Trägerschaft kommt zur BFSG-Pflicht die BITV hinzu, samt Erklärung zur Barrierefreiheit und Meldeweg. Wir setzen das einschließlich barrierefreier PDF-Dokumente um – erfahrungsgemäß der Teil, der bei Prüfungen als Erstes auffällt.

Klinik-Software nach Maß

Wo Standardsoftware den Ablauf nicht abbildet, entwickeln wir eigene Anwendungen für Studien, Dokumentation und Verwaltung – mit Rollenkonzept, Revisionssicherheit und Betrieb in deutschen Rechenzentren.

Rechtsrahmen

Was für Kliniken zusätzlich gilt

Ein Haus unterliegt mehr Regeln als eine Praxis – und bei öffentlicher Trägerschaft zusätzlich denen des Trägers. Diese Punkte klären wir, bevor die erste Zeile geschrieben wird.

Werbebeschränkungen über alle Abteilungen hinweg

Das Heilmittelwerbegesetz gilt auch für Häuser. Die Schwierigkeit ist organisatorisch: Texte entstehen in zwölf Abteilungen und werden zwölfmal unterschiedlich streng ausgelegt. Wir prüfen zentral gegen einen einheitlichen Maßstab, statt jede Abteilung selbst entscheiden zu lassen.

Titel und Qualifikationen im Team

Die Berufsordnung der Sächsischen Landesärztekammer regelt, welche Bezeichnungen geführt werden dürfen. Bei großen Teams entsteht der häufigste Fehler durch Bequemlichkeit: Angaben werden aus Lebensläufen übernommen, ohne sie gegen die tatsächlich erworbene Qualifikation zu prüfen.

Qualitätsberichte und Mindestmengen

Strukturierte Qualitätsberichte nach § 136b SGB V, Mindestmengenregelungen und Zertifikate müssen auffindbar und aktuell sein. Wir legen sie maschinenlesbar ab, damit auch Vergleichsportale und KI-Systeme korrekte Angaben übernehmen statt veralteter.

Bewerberdaten und Mitbestimmung

Ein Karriereportal verarbeitet Bewerberdaten und berührt damit regelmäßig die Mitbestimmung von Betriebs- oder Personalrat. Das ist kein Hindernis, aber ein Terminfaktor – wir beziehen die Gremien früh ein, statt kurz vor dem Launch damit anzufangen.

Gesundheitsdaten in Online-Formularen

Aufnahmebögen und Terminanfragen erzeugen Daten nach Art. 9 DSGVO. Nötig sind Verschlüsselung, ein belastbares Rollen- und Rechtekonzept, festgelegte Löschfristen und eine Datenschutzerklärung, die den tatsächlichen Weg der Daten beschreibt – nicht eine Vorlage.

Auftragsverarbeitung und Dienstleisterkette

Hosting, Wartung, Formularverarbeitung und angebundene Fremdsysteme brauchen jeweils einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Bei gewachsenen Klinikauftritten ist diese Kette häufig unvollständig dokumentiert – wir arbeiten sie im Projekt mit auf.

Qualifikation

Die Innenperspektive

Wie ein Haus funktioniert, wissen wir nicht aus Fachartikeln.

01

Approbiert und klinisch tätig

Der Inhaber ist approbierter Zahnarzt und klinisch an einem Universitätsklinikum tätig. Abstimmungswege zwischen Abteilungen, Verwaltung und IT sind Arbeitsalltag.

02

Fachanwendungen für die Medizin

Wir entwickeln individuelle Systeme für Studien-, Patienten- und Verlaufsdaten. Datenschutz und Nachvollziehbarkeit stehen am Anfang, nicht am Ende.

03

Wissenschaftlicher Hintergrund

Forschung und Publikationen gehören zur Tätigkeit des Inhabers. Über die Inhalte Ihrer Fachabteilungen lässt sich fachlich diskutieren.

04

Häuser und Praxen als Kunden

Kliniken und Universitätsmedizin gehören ebenso zu unseren Auftraggebern wie zahlreiche Praxen und Fachgesellschaften.

05

Handcodierte Umsetzung

Keine Plugin-Landschaft, die dauerhaft überwacht werden müsste. Das senkt Angriffsfläche und Wartungsaufwand über Jahre.

Kalkulation

Was den Rahmen bestimmt

Ein Haus mit vier Abteilungen kalkuliert anders als ein Verbund mit mehreren Standorten. Sechs Größen bestimmen den Rahmen: Zahl der Abteilungen, Umfang der Inhalte, Gestaltung, Redaktionsprozess, Schnittstellen zu bestehenden Systemen und der laufende Betrieb.

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Abteilungen, Umfang, Design, Redaktion, Schnittstellen und Betrieb ergeben zusammen den Kostenrahmen.01ABTEILUNGEN02UMFANG03DESIGN04REDAKTION05SCHNITTSTELLEN06BETRIEBIHRRAHMEN

Ablauf

Der Weg zur fertigen Klinikwebsite

Sechs Etappen. Bei Häusern mit vielen Fachabteilungen entscheidet sich in der zweiten, ob das Ergebnis am Ende trägt – dort investieren wir bewusst die meiste Zeit.

  1. 01

    Bestandsaufnahme und Kennzahlen

    Welche Seiten werden heute tatsächlich aufgerufen, welche nie? Wo brechen Bewerbungen ab, welche Anliegen landen ersatzweise am Telefon? Wir werten das aus, bevor wir gestalten – überraschend oft steht der Aufwand bislang an den falschen Stellen.

  2. 02

    Inhalte neu ordnen

    Gemeinsam mit den Fachabteilungen sortieren wir nach Anliegen statt nach Zuständigkeit. Das ist die unbequemste Etappe, weil sie gewachsene Zuschnitte infrage stellt – und die einzige, die über den späteren Erfolg entscheidet.

  3. 03

    Texte und Bildmaterial

    Wir liefern Entwürfe, die Abteilungen korrigieren fachlich. Fototermine bündeln wir auf wenige Tage; für Aufnahmen in Ambulanz und OP stimmen wir Ablauf und Einwilligungen vorher mit der Pflegedienstleitung ab.

  4. 04

    Recht, Datenschutz, Mitbestimmung

    Zentrale Freigabe aller Texte und Bilder, dazu Datenschutzerklärung, Auftragsverarbeitung, Erklärung zur Barrierefreiheit und die Beteiligung der Gremien, wo ein Bewerberportal entsteht.

  5. 05

    Umsetzung und Anbindungen

    Redaktionssystem mit klaren Rollen, wo intern gepflegt wird; handcodiert, wo Tempo und Sicherheit zählen. Dazu Anbindungen an Bewerbermanagement, Termin- oder Bestandssysteme, betrieben in Deutschland.

  6. 06

    Umschaltung, Schulung, Betreuung

    Alle Altadressen einzeln weitergeleitet, Indexierung kontrolliert, Redaktion im Haus geschult und mit einem kurzen Handbuch ausgestattet. Danach feste Ansprechpartner statt Ticketsystem.

Referenzen

Umgesetzte Projekte für Kliniken

Aus dem klinischen Bereich. Weiteres zeigen wir im Erstgespräch, soweit die Auftraggeber der Nennung zugestimmt haben.

Datenmanagementsystem für den Klinikbetrieb auf einem BildschirmBehandlungssoftwareDatenmanagement für die UniversitätsmedizinEigenentwickelte Anwendung für Dokumentation und Studien, ausgelegt auf mehrere tausend Merkmale je Patient.
Webauftritt für Ärzte und KlinikenFachabteilungAuftritt eines FachzentrumsEinstieg über Krankheitsbilder, eigener Zuweiserzugang und ein Karrierebereich, der Stellen einzeln auffindbar macht.

Häufige Fragen

FAQ Klinikwebsite

Was kostet ein Klinikauftritt?

Ein einzelnes Fachzentrum bewegt sich zwischen 8.900 und 16.900 € netto. Häuser mit mehreren Abteilungen, Karriereportal und Zuweiserzugang liegen bei 16.900 bis 39.000 €. Eine individuelle Fachanwendung rechnen wir davon getrennt, weil der Aufwand vollständig an Funktionsumfang und Schnittstellen hängt und sich nicht pauschalieren lässt.

Warum dauern Klinikprojekte so lange?

Weil die Abstimmung dauert, nicht die Arbeit. Vier bis neun Monate sind realistisch, und der Engpass liegt praktisch immer bei Freigaben: Zwölf Abteilungen bedeuten zwölf Chefärztinnen und Chefärzte mit vollem Kalender. Wir benennen deshalb je Abteilung eine verantwortliche Person und arbeiten mit festen Terminen statt offener Schleifen – ohne das zieht sich ein Projekt über Jahre.

Lohnt sich ein eigenes Karriereportal wirklich?

Nach unserer Erfahrung ist es der Teil mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung. Stellen als einzelne, auffindbare Seiten werden über die Suche gefunden – PDF-Listen nicht. Rechnen Sie gegen, was eine unbesetzte Facharztstelle pro Monat kostet oder was eine Personalvermittlung für eine Besetzung nimmt; gegen diese Zahlen ist der Ausbau des Karrierebereichs regelmäßig die günstigere Maßnahme.

Wie halten wir die Inhalte danach aktuell?

Über ein Redaktionssystem mit abgestuften Rechten: Die Abteilungen pflegen ihre Fachinhalte, die Kommunikationsabteilung gibt frei. Dazu gehören eine Schulung und ein kurzes Handbuch. Ohne festgelegte Zuständigkeit veraltet jeder Klinikauftritt binnen zwei Jahren – das ist keine Frage der Technik, sondern der Organisation.

Erfüllen Sie die Anforderungen an Barrierefreiheit?

Ja, wir setzen nach WCAG 2.1 Stufe AA um und prüfen gegen BFSG sowie – bei öffentlichen Trägern – BITV, einschließlich Erklärung zur Barrierefreiheit und Meldeweg. Für bestehende Auftritte liefern wir eine Prüfung mit priorisierter Maßnahmenliste, die Sie auch von Ihrer bisherigen Agentur abarbeiten lassen können.

Lässt sich unser Bewerbermanagement anbinden?

Die verbreiteten Systeme bieten Schnittstellen oder wenigstens einen Stellenexport – das reicht in aller Regel. Entscheidend ist, dass die Stellen als eigene Seiten Ihrer Domain erscheinen und nicht in einem eingebetteten Fenster liegen: Was im Rahmen steckt, findet keine Suchmaschine. Genau daran scheitern die meisten Karrierebereiche.

Entwickeln Sie auch Fachanwendungen?

Ja, das ist ein eigenständiger Teil unserer Arbeit – mehrere Systeme für Studien und Dokumentation sind so entstanden. Typischer Anlass: Eine Standardsoftware bildet einen Ablauf nicht ab, und die Lücke wird seit Jahren mit Tabellen überbrückt. Wir sehen uns den Ablauf an und sagen auch, wenn sich der Eigenbau nicht lohnt.

Was passiert mit unseren bisherigen Adressen?

Jede wird einzeln geprüft und weitergeleitet. Ein gewachsener Klinikauftritt hat oft mehrere hundert Adressen, verlinkt aus Fachartikeln, Portalen und Zuweiserschreiben. Wer sie beim Umbau fallen lässt, verliert Sichtbarkeit und verärgert gleichzeitig genau die Kolleginnen und Kollegen, die überweisen sollen.

A

THINK NEXT

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Ein halbstündiges Gespräch mit jemandem, der den Stationsalltag kennt: was Ihr Auftritt leisten müsste, woran er heute scheitert und welcher Aufwand dahintersteht.

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