Der zweite Hebel liegt bei den Zuweisern. Niedergelassene Kolleginnen und Kollegen entscheiden täglich, in welches Haus sie überweisen. Was sie dafür brauchen, ist banal und fehlt fast überall: eine Durchwahl, die zur richtigen Person führt, ein Anmeldeformular ohne Registrierung, klare Angaben zu Sprechstunden und Ansprechpartnern je Fachbereich. Wer das gut löst, verschiebt Fallzahlen ohne eine einzige Anzeige.
Was uns bei diesen Projekten von einer klassischen Agentur unterscheidet, ist die Innenperspektive. Der Inhaber ist approbierter Zahnarzt und arbeitet selbst an einem Universitätsklinikum. Er kennt den Ablauf einer Ambulanz, die Wege einer Überweisung und die Gründe, aus denen ein digitales Aufnahmeformular im Alltag scheitert – aus dem Dienst, nicht aus einem Workshop.